Was ist Manuelle Therapie?
Manuelle Therapie ist eine spezialisierte Behandlungsform innerhalb der Physiotherapie. Sie dient der Untersuchung und Behandlung von Funktionsstörungen an Gelenken, Muskeln, Nerven und der Wirbelsäule. Ziel ist es, Beweglichkeit zu verbessern, Schmerzen zu lindern und natürliche Bewegungsabläufe wiederherzustellen.
Die Behandlung erfolgt überwiegend mit den Händen und wird individuell auf die Beschwerden abgestimmt.
Wie wirkt Manuelle Therapie?
Durch gezielte Mobilisations- und Weichteiltechniken können:
- Bewegungseinschränkungen in Gelenken gelöst
- muskuläre Spannungen reduziert
- Nervenstrukturen entlastet
- Schmerzen verringert
- die Gelenkfunktion verbessert werden
Manuelle Therapie wirkt sowohl lokal als auch auf das gesamte Bewegungssystem.
Wann wird Manuelle Therapie eingesetzt?
Manuelle Therapie eignet sich unter anderem bei:
- Rücken- und Nackenschmerzen
- Gelenkbeschwerden (z. B. Schulter, Hüfte, Knie)
- Bandscheibenproblemen
- Kiefergelenksbeschwerden (CMD)
- Bewegungseinschränkungen nach Verletzungen oder Operationen
Wie läuft eine Behandlung ab?
Zu Beginn steht eine gezielte Funktionsuntersuchung, um die Ursache der Beschwerden zu erkennen. Anschließend kommen individuell ausgewählte manuelle Techniken zum Einsatz. Häufig wird die Behandlung durch aktive Übungen, Haltungsschulung oder Tipps für den Alltag ergänzt.
Ziel der Manuellen Therapie
Ziel ist es, Beweglichkeit wiederherzustellen, Schmerzen zu reduzieren und die Belastbarkeit des Körpers nachhaltig zu verbessern – für mehr Stabilität, Funktion und Lebensqualität.
Manuelle Therapie ist ein Bestandteil des Leistungskataloges von gesetzlichen Krankenkassen und kann auf ärztlichem Rezept verordnet werden.
Als Privatleistung betragen die Kosten: 45 € für 25 Minuten
Was ist Lymphdrainage?
Manuelle Lymphdrainage ist eine sanfte, spezielle Therapieform zur Entstauung des Gewebes. Sie unterstützt den Abtransport von überschüssiger Gewebsflüssigkeit über das Lymphsystem und wird vor allem bei Schwellungen und Ödemen eingesetzt.
Im Gegensatz zur klassischen Massage arbeitet die Lymphdrainage mit langsamen, rhythmischen und sehr leichten Griffen.
Wie wirkt Lymphdrainage?
Die Behandlung:
- regt den Lymphfluss an
- reduziert Schwellungen und Spannungsgefühle
- unterstützt den Abtransport von Stoffwechselprodukten
- wirkt schmerzlindernd und entspannend
- kann das Immunsystem positiv beeinflussen
Wann wird Lymphdrainage eingesetzt?
Manuelle Lymphdrainage wird häufig angewendet bei:
- Lymphödemen
- Schwellungen nach Operationen oder Verletzungen
- Venenerkrankungen
- Lipödemen
- Narben- und Gewebsverhärtungen
- nach Tumorbehandlungen (z. B. nach Lymphknotenentfernung)
Wie läuft eine Lymphdrainage ab?
Nach einer kurzen Befunderhebung erfolgt die Behandlung in ruhiger Atmosphäre. Durch gezielte Griffe wird die Lymphflüssigkeit in Richtung der Lymphknoten geleitet. Je nach Befund kann die Therapie durch Kompression(Bandagen oder Strümpfe) ergänzt werden.
Ziel der Lymphdrainage
Ziel ist es, Schwellungen nachhaltig zu reduzieren, das Gewebe zu entlasten und das Wohlbefinden deutlich zu verbessern.
Manuelle Lymphdrainage ist ein Bestandteil des Leistungskataloges von gesetzlichen Krankenkassen und kann auf ärztlichem Rezept verordnet werden.
Als Privatleistung werden die Kosten nach notwendiger Dauer berechnet.


